2017. jnius 23. 6500 Baja, Szent Imre tér 5.     1757-2017     www.bajabela.sulinet.hu Éber Sándor freskója  
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Webmester

Bélap


Information


Das III. Béla Gymnasium der südungarischen Stadt Baja feiert 2007 sein 250. Jubiläum.
O.g. Gymnasium wurde 1757 von der Stadt und dem Orden der Franziskaner gemeinsam gegründet. Ab dem Schuljahr 1879/80 gehörte das Gymnasium zur Verwaltung der Zisterzienser. Erst nach einer Anweisung des Abtes von Zirc im Jahr 1921 erhielt die Schule seinen gegenwärtigen Namen als Erinnerung an den ungarischen König, Béla III., der den Orden der Zisterzienser in Ungarn angesiedelt hatte. Im Jahre 1948 wurde das Gymnasium zunächst der staatlichen Verwaltung und später der Stadtverwaltung Baja zugeordnet.
Seit seiner Gründung gilt das Gymnasium als bedeutendes geistiges Zentrum der Stadt Baja und seiner Umgebung.
Zur Zeit werden die SchülerInnen in wahlweise vier, fünf oder sechs Jahrgängen gebildet. Sie haben die Möglichkeit, neben Fremdsprachen Mathematik oder Informatik alternativ moderne Humanfächer (z.B. Medienkunde, Kommunikation) als Schwerpunkt zu wählen.

An unserem Gymnasium legen wir großen Wert auf
  • fundiertes Allgemeinwissen,
  • Kreativität,
  • Wettbewerbsgeist,
  • gesundheitsbewusste Lebensführung,
  • Kooperationsfähigkeit,
  • Tradition.

Unser Ziel ist, die SchülerInnen auf hohem Niveau zu unterrichten sowie die Entwicklung einer zeitgemäßen, vielseitigen Allgemeinbildung zu fördern.
Weiterhin gehört eine humanistisch-moralische, individuelle bzw. gemeinschaftliche Erziehung zu unseren Zielsetzungen.
Unsere Tradition bewahren und pflegen wir Jahr für Jahr durch verschiedene kulturelle und sportliche Veranstaltungen (Schulbälle, Musiknachmittage, Schülertheater, Basketballturniere und vieles mehr).
Eltern, Schüler und Lehrer sehen als vorrangiges Ziel des Gymnasiums die Vorbereitung der Abiturienten auf ein späteres Studium. In den letzten Jahren konnten 90% unserer Abiturienten eine Hochschul- bzw. Universitätsausbildung beginnen.


Belák Dóra


Haben Sie weitere Fragen zu unserem Gymnasium oder zur Ausbildung in unserem Hause, stehen wir selbstverständlich gern zu Ihrer Verfügung.

Es ist sehr gut "BÉLÁS" zu sein.

Viele Leute glauben, dass die Schüler in diesem Gymnasium (die "Bélás") immer über den Büchern sitzen. Ich stimme dem nur teilweise zu. Es stimmt, dass wir sehr viel lernen müssen, aber wir haben auch Spaß dabei.
Das Schuljahr dauert in Ungarn vom 1. September bis Mitte Juni. Der Unterricht beginnt um 8 Uhr, oder wenn man eine sogenannte "nullte" hat, um Viertel nach 7. Eine Schulstunde ist 45 Minuten und wir haben 10 Minuten lang Pause. Die große Pause nach der dritten Stunde dauert 15 Minuten lang. Wir haben im Durchschnitt sechs Stunden am Tag, aber die Schüler in den letzten Jahrgängen (11. und 12/13.) sind oft 9 Stunden an einem Tag im Unterricht!
Jede Klasse hat einen eigenen Klassenraum, aber der Unterricht ist oft in anderen Räumen. Zu Beginn des Unterrichts stehen wir zur Begrüßung der LeherInnen traditionell auf. Wir dürfen im Alltag das anziehen, was wir wollen, aber wenn wir etwas feiern, dann müssen wir Schuluniform tragen: d.h. bei den Jungs einen dunklen Anzug mit weißem Hemd und Krawatte, bei den Mädchen einen schwarzen Rock oder Hose und eine Bluse, die für alle Schülerinnen gleich ist.
In der Schule gibt es viele Wissenswettbewerbe und auch verschiedene Freizeitaktivitäten: Wir können zwei Chöre, eine Theatergruppe und verschiedene sportliche Aktivitäten wählen. Eine Schülergruppe des Gymnasium verfasst selbst eine Schülerzeitung, BÉLAP, und wir können in den Pausen Musik hören, da wir auch ein eigenes Schulradio haben.
Es gibt in unserer Schule sechs wichtige Feste: Der "Storchenball" findet im Oktober statt. Im Programm stehen Lehrerparodien, die feierliche Einweihung der neuen Schüler, der sog. Störche, und eine Tanzparty. Im Januar feiern wir die "Bandweihe", wo die Zwölf-Klässler ein kleines blaues Band angesteckt bekommen, auf dem der Name des Gymnasiums und zwei Jahreszahlen stehen: eine dafür, wann sie die Schule begonnen haben und die andere dafür, wann sie sie beenden werden. Im Frühling gibt es den "Bélás-Tag", an dem man statt Lernen viele witzige und lustige Dinge macht, z.B. wettschreien, wettspucken, Volkstänze lernen, gegen Lehrer Fußball spielen usw. Im April veranstalten wir einen Musiknachmittag, an dem Schüler und Lehrer singen und musizieren. Im Mai findet das Abschiedsfest der abgehenden Schüler statt, die Schule wird mit vielen bunten Blumen und Zweigen geschmückt und es erscheinen zahlreiche Gäste. Das Schuljahr endet mit einer offiziellen Jahresabschlussfeier. Wir haben vier längere Ferien: eine Woche im Herbst, ca. zwölf Tage im Winter, eine Woche im Frühling und zweieinhalb Monate (!) im Sommer. Da kann man sich richtig erholen.



Das Musikleben im III. Béla Gymnasium


Dank unserer Musiklehrerin, Frau Andrea Pethőné Kővári, hat das Gymnasium ein reiches Angebot an musikalischen Ereignissen:
Vadvirág Volksliedgruppe
Im Herbst 2002 hatte unsere ehemalige Mitschülerin, Boglárka Simon eine Idee: Sie gründete eine Volksliedgruppe mit dem Namen "Vadvirág" (Wiesenblume). Am Anfang bestand sie aus 6 Mädchen, heute hat die Gruppe 10 aktive Mitglieder. Wir beherrschen mittlerweile ca. hundert Volkslieder. Bei unseren Auftritten tragen wir traditionelle Volkstracht und Zöpfe. Wir sind sehr stolz darauf, dass wir 2005 im Rahmen eines landesweiten Wettbewerbs zu einer der drei besten Volksliedgruppen in Ungarn gewählt wurden.
Lehrer-Schüler Singers
Dies ist ein fröhlicher Chor, in dem LehrerInnen und SchülerInnen des Gymnasiums gemeinsam singen. Die "Singers" tragen Stücke verschiedener Richtungen (Klassik, internationale Volksmusik, Jazz) vor.
Der Mädchenchor
Unser Mädchenchor genießt seit Jahrzehnten große Anerkennung und erhielt die Qualifikation "Gold" bei zahlreichen Musik-Wettbewerben. 2004 wurden die Mädchen zu einem Auftritt an der Musikakademie in Budapest eingeladen. Zur Zeit singen 60 Schülerinnen die mitunter schweren Musik-Stücke mit.
Der Musiknachmittag
Jedes Jahr im April oder Mai findet ein Nachmittag statt, an dem der Mädchenchor, die Singers, die Volksliedgruppe und andere SchülerInnen, die gern und schön singen, ein Instrument spielen oder vielleicht tanzen und damit ihr Können vor einem größeren Publikum der Stadt zeigen. Glücklicherweise gibt es jedes Jahr so viele sehens- bzw. hörenswerte Vorträge, dass das Konzert fast drei Stunden dauert!

Szarvas Kata


Das Sportleben im III. Béla Gymnasium


In Ungarn haben Gymnasiasten zwei Sportstunden pro Woche. Das ist natürlich zu wenig, wenn man etwas für seine Gesundheit tun möchte. Deshalb organisieren in unserem Gymnasium die SportlehrerInnen zusammen mit dem Beauftragten der Schülervertretung für sportliche Betätigung außerunterrichtliche Sportaktivitäten. Unter der Leitung von Frau Sipos, Frau Horváth und Herrn Schmidt nehmen die Schulmannschaften (in Athletik, Basketball, Fußball, Volleyball) jedes Jahr an sehr vielen landesweiten Wettkämpfen teil und erzielen dabei schöne Erfolge. Es gibt eine Fussballmeisterschaft für eine Lehrer- und mehrere Klassenmanschaften. Der Schülerbeauftragte kümmert sich darum, dass die Meisterschaft ohne Probleme abläuft. Bis zum Bélás-Tag (Anfang April) finden alle Gruppenspiele statt, und dann ist das Endspiel.
An dem Bélás-Tag können die Schüler aber auch andere, spannende oder lustige Sportaktivitäten ausprobieren, die die Schüler selbst mit dem Schülerbeauftragten zusammen für diesen Tag organisiert haben.

Papp Bálint